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WS 04 - Ulrich Clement:

Wenn Paartherapien stagnieren

Trotz Leidensdruck und hoher Therapiemotivation der Klienten, trotz klarer Zielverabredungen und kompetenter therapeutischer Begleitung können Paartherapien ins Stocken geraten. Es geht nicht weiter, Klienten fallen in alte Problemmuster zurück, neue therapeutische Interventionen greifen nicht. Klienten und Therapeuten sind frustriert.

Auch wenn es keine standardisierte oder „objektiv richtige“ Leitlinie gibt, die eine Orientierung ermöglicht, bergen solche scheinbar schwierige Situationen produktive Ressourcen. Um diese zu nutzen, ist ein kreativer Umgang mit Mehrdeutigkeit, Ambivalenz und Unklarheit erforderlich.

Wie das gehen kann, ist Thema dieses Workshops. Anhand von therapeutischen Vignetten wird die „Dynamik der Stagnation“ analysiert. Praktische Auswege werden vorgestellt und geübt.